Aktuelle Angebote


Sehr geehrte Sozialpartner*innen, liebe Freund*innen des Ostbayerischen Kulturforums,

 

auch wir bleiben von den Folgen des Coronavirus' nicht verschont. Die Stadt hat die Nutzung aller öffentlichen Einrichtungen untersagt. Und so ist uns der Besuch von Veranstaltungen aller Art nicht möglich,  vorerst bis 19.04.

 

Wir wünschen Ihnen viele gute Ideen zur Überbrückung dieser Zeit. Halten Sie sich fit und schützen Sie sich, damit wir nach dieser schweren Zeit mit vollem Elan wieder durchstarten können.

 

Herzlichst

 

Ihr Kulturtafel-Team des Ostbayerischen Kulturforums

Harnischgasse 35/II

84028 Landshut

Tel. 0871/31969416 oder 0176/53299305


DER AUFHALTSAME AUFSTIEG DES ARTURO UI

Wird zu einem späteren Zeitpunkt wiederholt!

Der Schoß, aus dem das kroch...

 

Eine Wirtschaftskrise braut sich in Chicago zusammen. Der Karfioltrust, ein Zusammenschluss von Unternehmen, der die Einzelhändler mit Blumenkohl und anderem Gemüse versorgt, findet keinen Absatz mehr. Der Gangsterboss Arturo Ui bietet den Geschäftsleuten an, mit Gewalt und Drohungen für mehr Umsatz zu sorgen. Diese lehnen zunächst jedoch ab. Als Ui allerdings seine Macht unter Beweis stellt, indem er einen Speicher in Brand setzen lässt und die Gemüsehändler so zu Schutzgeldzahlungen zwingt, lenkt auch der Karfioltrust ein. Doch Uis Pläne gehen schon längst weiter: Von einem Schauspieler lässt er sich beibringen, wie man eine große Masse von Menschen manipulieren kann. Und dann ist da ja noch die kleine Vorstadt Cicero, auf die er es abgesehen hat, um seinen Machtbereich zu vergrößern. Ist der Aufstieg des Arturo Ui noch aufzuhalten?

 

Bertolt Brecht (1898-1956) schrieb seine Parabel über den Aufstieg Adolf Hitlers 1941 im finnischen Exil. Eine Aufführung, die er sich in den USA erhofft hatte, kam nicht zustande. So wurde das Werk erst nach seinem Tod 1958 in Stuttgart uraufgeführt.

 

Brecht erzählt Hitlers Weg zur Macht von 1929 bis zum Anschluss Österreichs 1938 in der Figur des Gangsters Arturo Ui. Weitere Parallelen zu historischen Persönlichkeiten und Ereignissen, wie dem Reichstagsbrand 1933 oder der Ermordung Ernst Röhms 1934, sollten jedoch nicht den Blick für das Hochaktuelle dieses Stückes in Zeiten erstarkender Diktaturen verstellen. Denn, wie es im Epilog heißt, „der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch.“


DER NACKTE WAHNSINN

Wird zu einem späteren Zeitpunkt wiederholt!

Sardinen! Sardinen!

 

Eine englische Tournee-Theatertruppe probt die Komödie „Nackte Tatsachen" und obwohl sich die Probenzeit schon dem Ende zuneigt, zeigt sich, dass noch recht wenig funk-tioniert: die Technik hakt, das Bühnenbild hat Macken und der Text sitzt noch nicht richtig. Lloyd, der Regisseur, verzweifelt ob seiner Darsteller und seiner Frauengeschichten:

 

Dotty, die Grande Dame des Ensembles, kommt weder mit ihren Requisiten noch ihren Kollegen klar. Selsdon, das älteste Ensemblemitglied, verpasst ständig seinen Auftritt und hängt an der Flasche. Gary macht gerade eine seiner zahlreichen Krisen durch, Brooke verliert dauernd ihre Kontaktlinsen und Tim, der Inspizient, ist völlig erschöpft, weil er bis spät in die Nacht am Bühnenbild gearbeitet hat. Aber: The show must go on! Bei den folgenden Vorstellungen in der britischen Provinz zeigt sich, dass die Situation nicht wirklich besser wird: Die Nerven liegen blank und die Beziehungen innerhalb des Ensembles werden immer verworrener. Trotzdem muss der Vorhang jeden Abend hochgehen. Echte Profis lassen sich auch von ausgemachtem Chaos nicht aus der Ruhe bringen. Oder vielleicht doch? Der Wahnsinn greift um sich – der ganz normale Theater-Wahnsinn.

 

Michael Frayn (*1933) studierte Slawistik und Philosophie. 1977 wurde sein erstes Theaterstück (Alphabetisch angeordnet) uraufgeführt. Der nackte Wahnsinn, sein in Deutschland bekanntestes Stück, kam 1982 heraus. 1992 wurde es von Peter Bogdanovich mit Michael Caine in der Rolle des Regisseurs verfilmt. In seinen späteren Stücken wie Kopenhagen (1998), Demokratie (2003) und Reinhardt (2010) beschäftigte sich Michael Frayn hauptsächlich mit der deutschen Geschichte.


WILLKOMMEN BEI DEN HARTMANNS

Wird zu einem späteren Zeitpunkt wiederholt!

Das Leben ist kein Ponyhof!

 

Angelika und Richard Hartmann sind ein deutsches Ehepaar in den besten Jahren. Während Richard sich weigert, in den Ruhestand zu gehen, ist die pensionierte Lehrerin Angelika auf der Suche nach einem neuen „Projekt“, das ihrem Leben einen tieferen Sinn geben soll. Sie beschließt, in ihrem Haus einen Flüchtling aufzunehmen. So bekommt der Nigerianer Diallo ein neues Zuhause. Doch was damit beginnt, hätten sich die Hartmanns nicht träumen lassen. Denn durch die Begegnung mit dem Fremden brechen in der Familie Konflikte auf, kommt es zu Nazi-Aufmärschen vor der Haustür und einem Asylprozess. Die Familie steht Kopf, während Diallo sich mit typisch deutschen Angewohnheiten auseinandersetzen muss.

 

Der Regisseur und Drehbuchautor Simon Verhoeven landete bereits mit dem Film Männerherzen einen großen Kinoerfolg, der mit der Komödie Willkommen bei den Hartmanns noch übertroffen wurde. Mit über vier Millionen Zuschauern wurde er der erfolgreichste Film des Jahres 2016, der mit bekannten Stars wie Senta Berger, Heiner Lauterbach, Uwe Ochsenknecht und Elyas M‘Barek besetzt wurde. Verhoeven wurde dafür mit der „Goldenen Leinwand“ und dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet.

 

Das Landestheater Niederbayern spielt Willkommen bei den Hartmanns in der Theaterfassung von John von Düffel, der diese für die Komödie am Kurfürstendamm in Berlin verfasste.


DAS LAND DES LÄCHELNS

Wird zu einem späteren Zeitpunkt wiederholt!

Was du liebst, lass frei!

 

Eine Beziehung zwischen zwei Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Wurzeln kann aufregend und elektrisierend sein. Doch hält die frische Verliebtheit auch dem Alltag stand? Überlebt sie gar im fremden Land des Geliebten? Die Beziehung zwischen dem Chinesen Sou-Chong und der Wienerin Lisa wird im Land des Lächelns auf eine harte Probe gestellt.

 

„Immer nur lächeln“ – und sich ja nichts anmerken lassen. Denn „wie’s da drin aussieht, geht niemand etwas an.“ Jegliche Sehnsüchte und Triebe zu unterdrücken, hat der selbstdisziplinierte Prinz Sou-Chong von klein auf gelernt. Lisa verliebt sich Hals über Kopf in den Diplomaten, als er in Wien Station macht. Seine Reserviertheit empfindet sie als eine Abwechslung vom aufdringlichen Gehabe ihrer Verehrer. Allen Warnungen zum Trotz folgt sie Sou-Chong in seine ferne Heimat, als er dort zum Ministerpräsidenten ernannt wird. Doch manchmal sind die Umstände stärker als alle Gefühle, und Lisa und Sou-Chong merken nach und nach, dass das Protokoll und die Tradition ihre Liebe unmöglich machen...

 

Der Liebesverzicht verhindert das traditionelle Operetten-Happy-End und bedingt einen wehmütigen Ausklang.

 

Das Land des Lächelns (1929) stammt aus Franz Lehárs später Schaffensphase. Neben der beschwingten Operettenheiterkeit atmet das Stück eine tiefe Melancholie. Die opernhafte Partitur bekommt in der fein gearbeiteten Orchestrierung stellenweise eine fernöstliche Note. Kaum eine andere Operette kann mit so einer Vielzahl an berühmt gewordener Musik aufwarten: Neben schwelgerischen Nummern wie „Dein ist mein ganzes Herz“, „Von Apfelblüten einen Kranz“ und „Wer hat die Liebe uns ins Herz gesenkt“ sorgt das Buffopaar in Gestalt von Graf Gustl und Prinzessin Mi für eher humoristische Töne („Meine Liebe, deine Liebe“).


AMADEUS

Wird zu einem späteren Zeitpunkt wiederholt!

Genie gegen Mittelmaß!

 

Antonio Salieri, Hofkapellmeister Kaiser Josephs II. in Wien, blickt auf sein Leben zurück. Bereits als Kind von dem Wunsch getrieben, ein berühmter Komponist zu werden, muss er nach einer Begegnung mit Mozart feststellen, dass er lediglich durchschnittlich komponiert, während Mozart vor Genialität und Ideenreichtum nur so sprüht. Vergiftet durch Missgunst beschließt er, Mozarts Aufstieg zu verhindern. Er kündigt seinen Pakt mit Gott auf und setzt nun alles daran, Mozart – dessen Genie von den Zeitgenossen ohnehin nicht erkannt wird – überall in Misskredit zu bringen, seine Anstellung bei Hof zu verhindern und ihn so langsam auszuhungern. Doch während Mozart zu unvergänglichem Ruhm aufsteigt, fällt Salieri noch zu Lebzeiten der Vergessenheit anheim.

 

„Gewiss, man hat mir Gift gegeben!“ – mit diesen Worten einige Wochen vor seinem Tod, beschwor Wolfgang Amadeus Mozart selbst das Gerücht, er sei nicht eines natürlichen Todes gestorben, sondern umgebracht worden – vielleicht von seinem ärgsten Widersacher, dem Komponisten Antonio Salieri.

 

Aus diesem Stoff hat der britische Dramatiker Peter Shaffer (1926-2016) einen Theaterkrimi gemacht und damit eines der meistgespielten Stücke des 20. Jahrhunderts geschrieben. Seit der Londoner Uraufführung 1979 eroberte es alle Bühnen der Welt und ist nun endlich wieder am Landestheater Niederbayern zu sehen.


DIE MAGIER 3.0 - Comedy Magic Show

Abgesagt!

Die erfolgreischste Magic Ensemble Show Deutschlands

 

Das Erfolgskonzept von Christopher Köhler ist nicht zu stoppen! Nach zwei großen Deutschland Touren und tausenden begeisterten Zuschauern kommen sie zurück: DIE MAGIER! Überzeugen Sie sich selbst davon wie unterschiedlich und facettenreich Magie in Deutschland sein kann. Zum Träumen schön. Zum Schaudern bizarr. Zum Schreien witzig. Diese Show ist einmalig und so ist auch jeder Abend. Das Publikum wird aktiv in die Show eingebunden und garantiert damit unglaubliche und atemberaubende Momente, die so nie wieder geschehen werden.

 

Seien Sie dabei, wenn Zauberkunst, Comedy & Improvisation aufeinandertreffen und somit für einen Abend sorgen, den Sie so garantiert noch nicht erlebt haben. Erleben Sie die dritte Show von DIE MAGIER, die so nah und intim wie keine andere Bühnenshow ist. Das sind DIE MAGIER 3.0!


DER WITTIBER

Abgesagt!

Beginn Fr, 20.03.20 20:00 - Ende Fr, 20.03.20 16:00
Zeughaus der Förderer

70 Jahre Hofberg Theater Landshut  -  35 Jahre Spielleitung Gerhard Daniel

 

Der Wittiber ist eine der großen, markanten Bauernfiguren von Ludwig Thoma.In der Einfachheit und Stringenz der Figuren und der Geschichte erinnert "Der Wittiber" an die großen klassischen Tragödien. Trotzdem soll auch die Unterhaltung und das Lachen nicht zu kurz kommen. Dafür ist das Hofberg Theater bekannt.

 

"Diese harte, karge Geschichte vom Untergang etlicher
Bauernmenschen ist ein Denkmal. Es steht ewig da."
Oscar Maria Graf


MAXI PONGRATZ ("Kofelgschroa"): „SOLO"

Abgesagt!

Maxi Pongratz pendelt zwischen Obergiesing sowie Oberammergau und ist Akkordeonspieler, Texter und Liedschreiber von Kofelgschroa.

 

Auf Wunsch der Eltern zum Gärtner ausgebildet, - immerhin war der Vater Trachtenvereinsvorstand - tauscht Maxi Pongratz noch als Teenager Harke gegen Akkordeon und zieht mit letzterem erst von Wirtshaus zu Wirtshaus und dann, gemeinsam mit den Brüdern Martin und Michael von Mücke sowie dem gleichgesinnten Matthias Meichelböck, von Bühne zu Bühne. In ihrem Heimatort Oberammergau sorgt ihre Version der traditionellen Blasmusik bald schon für einen Auf-‚schroa‘ - denn was mit der ‚Stubenmusi‘ begann und wogegen in Rock-Cover Bands rebelliert wurde, fand in der Gruppierung ‚Kofelgschroa‘ endlich ein eigenes Gewand. Das ureigene ‚rakata-rakata‘-Akkordeonspiel von Maxi Pongratz, seine Kompositionen und nicht zuletzt seine dadaistisch- und valentinesk genannten Texte prägen Sound- und Erscheinungsbild der Band dabei von Anfang an.


Konzert der GeZeiten-Band - Es grooved in den Frühling

Abgesagt!

Eine offene Veranstaltung im Rahmen der Literaturtage des Hans-Carossa-Gymnasiums

 

Am Freitag, 13. März 2020, wird die GeZeiten-Band ab 20 Uhr den Salzstadel zum Grooven bringen. Rilke, Goethe, Stefan Zweig, Wilhelm Busch und andere namhafte Größen sind eingeladen, um zu erleben, wie sich ihre stimmungsstarken Texte in Klangbildern von Balladen bis Blues anhören. Ob sie kommen können, ist nicht sicher. Sicher ist aber, dass Toni Altweck am Keyboard und Akkordeon, Stefan Herrschmann am Bass, Peter Schötz am Schlagzeug und Peter Winkelmann an der Gitarre 2019 wieder spannende Verbindungen von Text und Musik schaffen. Durch ihre Auftritte, z. B. in Jimmys Café, im Schardthof, auf dem Sinnflut Festival, auf dem Wintermarkt des Münchner Flughafens oder auf dem Weihnachtsmarkt Vilsbiburg haben sich die GeZeiten mittlerweile eine kleine Fangemeinde geschaffen. Es müssen ja nicht immer englische Coversongs oder bayerische Mundart sein, so der Tenor der Band. Das offene Konzert passt sich gut ein in die Literaturtage des Hans-Carossa-Gymnasiums. Die GeZeiten sehen in ihrem Konzert eine gute Gelegenheit, deutsche Lyrik in musikalischer Form auch Jugendlichen nahe zu bringen. Mal ein wenig grooven mit Rilke und Goethe.


Mitten ins Herz

Wird zu einem späteren Zeitpunkt wiederholt!

Heinz Oliver Karbus liest:
Martin Kubetz sorgt für den musikalischen Rahmen