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Lesung mit KIRSTEN BOIE

Mi., 25. April 2018, 17:30 Uhr - Bücher Pustet

 

 

Empfohlen ab 10 Jahre

 

Mit Kirsten Boie aufs Land und mitten hinein ins Abenteuer: Die zwölfjährige Martha und ihre jüngeren Brüder Mats und Mikkel müssen die Ferien bei ihrer Oma auf dem Land verbringen. Und diese Oma ist ein bisschen seltsam: Sie wohnt allein in einem abgelegenen Haus, verkauft selbstgemachte Marmelade, hat kein Telefon und erst recht kein Internet. Aber Hühner, ein Motorboot und ein Gewehr, mit dem sie ungebetene Gäste verjagt. Als die Idylle bedroht wird, halten die Stadtkinder und ihre Oma zusammen und erkennen, worauf es im Leben wirklich ankommt.
Kirsten Boies neue, warmherzige Geschichte über Freundschaft und Miteinander ist ein Plädoyer für mehr Achtsamkeit im Umgang mit der Natur.

 

 

 


LEAVE THE STREAM FOLLOW THE SOUND II

Beginn Fr, 27.04.18 20:00 - Ende Fr, 27.04.18 23:40
JuZ-Poschinger Villa

gegendruck kultur e.v. präsentiert: KNUSPRIGE WIMPERN - DJ INA & MONKEY UPRISING - PETRA & DER WOLF (aus Wien)...

 

 

 

 


DER BAYERISCHE STURM - Theaterzelt

Wird zu einem späteren Zeitpunkt wieder gespielt!

 

Schauspiel nach William Shakespeare

Prospero, rechtmäßiger Herzog von Mailand, wurde vonseinem machtgierigen Bruder Antonio ertrieben. Er und seine Tochter Miranda gelangten auf eine Insel, die von Geistern bewohnt ist. Prospero hat mit Hilfe seiner geheimen wissenschaftlichen Kenntnisse und Zauberfähigkeiten die ewohner unterworfen. Eines Tages befindet sich sein Bruder Antonio mit Gefolge auf hoher See. Da entfacht Prospero einen Sturm, der Antonios Schiff auf seiner Insel stranden lässt. Nun hat er seine egner in der Hand. Aber auch unter den Schiffbrüchigen kommt es zu einem Mordkomplott, darüber hinaus erblickt der Königssohn von Neapel die schöne Miranda und Prosperos Diener Caliban wagt einen Aufstand gegen seinen Herren. Der Tumult auf der Insel ist also perfekt. Doch der weise Prospero weiß sich zu helfen…

Der Sturm (um 1611) gehört in Shakespeares letzte Schaffensperiode und wird als „Romanze" bezeichnet, da er sich weder als Tragödie noch als Komödie einstufen lässt. Noch einmal entfaltet der Theatertitan hier sein ganzes dichterisches Können und breitet seine immerwährenden Themen von Liebe, Verrat und Leidenschaft aus. Die märchenhafte Welt des Sturm wird zum Abbild unserer Realität, die Insel zur Utopie einer neuen und besseren Ordnung. Die Neuproduktion am Landestheater Niederbayern wird in einer dialektalen Fassung auf die Bühne gebracht, bei der die Inselbewohner in bayerischer Mundart sprechen.

 

 

 

 


"IMMER WIEDER NACHTS UM VIER"

Pfarrzentrum St. Nikola

 

Beginn Fr, 27.04.18 20:00 - Ende Fr, 27.04.18 22:30
Beginn Sa, 28.04.18 20:00 - Ende Sa, 28.04.18 22:30
Beginn Mo, 30.04.18 20:00 - Ende Mo, 30.04.18 22:30
Beginn Fr, 04.05.18 20:00 - Ende Fr, 04.05.18 22:30
Beginn Sa, 05.05.18 20:00 - Ende Sa, 05.05.18 22:30

 

 

Turbulente Beziehungskomödie von Rolf Sperling/Stefan Bermüller:
Wozu braucht man Feinde, wenn man so gute Freunde hat? - diesen Gedanken wird Thomas nicht mehr los, so häufig frequentieren diese Freunde seine Wohnung.

 

 

 


Premiere: LUCREZIA BORGIA - Theaterzelt

Beginn Fr, 27.04.18 19:30 - Ende Fr, 27.04.18 22:00

 

 

 

Belcanto-Oper von Gaetano Donizetti

 

Mord, Intrigen und Gerüchte

Oft sind es in der Oper ja gerade die Schurken, die richtig interessant sind. Das gilt nicht erst für die abgründigen Baritonfiguren bei Verdi, die eine Spur spannender sind als die ewig schmachtenden Tenöre, sondern schon für die Frauen bei Donizetti. So gar kein Engel ist die Titelfigur seiner Oper Lucrezia Borgia. Was wird sie nicht alles genannt: Giftmischerin, Ehebrecherin, Blutschänderin! Sicher gibt es sympathischere Menschen, doch niemand ist ohne Grund so wie er ist. Die Machenschaften der eigenen Familie haben Lucrezia Borgia hart gemacht: Als Frau muss sie sich in der Männerwelt behaupten, wo Mord, Verrat und Intrige an der Tagesordnung sind, um den Machterhalt zu sichern. La Borgia wird hier jedoch nicht nur als kaltherzige Papsttochter, sondern auch als liebende Mutter gezeigt. Lucrezia Borgia ist mit dem Herzog von Ferrara, Alfonso, verheiratet. Sie hat einen unehelichen Sohn, Gennaro, den sie aufspürt, ohne ihm zu erzählen, dass sie seine Mutter ist. Er fühlt sich seltsam angezogen und abgestoßen von dieser rätselhaften Frau, die bei seinen jungen Freunden als Teil einer verhassten Elite verschrien ist. Die Oper Lucrezia Borgia mit ihren sanften Belcanto-Klängen war nach Lucia di Lammermoor der größte Triumph für Donizetti zu seinen Lebzeiten. Für alle Stimmlagen bietet sie herausfordernde Partien. Die Koloratur perlt, doch auch die Dramatik kommt nicht zu kurz. Nach Lucia di Lammermoor wird mit Lucrezia Borgia die Donizetti-Reihe am Landestheater Niederbayern fortgesetzt.

 

 

 

 


DER GRAF VON LUXEMBURG - Theaterzelt

Beginn Sa, 28.04.18 19:30 - Ende Sa, 28.04.18 22:00
Beginn So, 29.04.18 16:00 - Ende So, 29.04.18 18:30

 

 

Operette von Franz Lehár
Komplimente sind wie Parfüm: Sie dürfen duften, aber nie aufdringlich werden.

Es ist Karnevalszeit in Paris. Der verarmte Graf René genießt das Leben in vollen Zügen. Gerade hat er den letzten Rest seines Vermögens verspielt, da kommt ihm ein lukratives Angebot des russischen Fürsten Basil Basilowitsch sehr gelegen: Gegen gute Bezahlung soll René eine Scheinehe mit der Sängerin Angèle Didier eingehen, um diese in den Adelsstand zu erheben. Nach der Scheidung wäre sie dann eine standesgemäße Partie für Basilowitsch. Doch so weit kommt es nicht mehr, denn René, der seine Braut bei der Hochzeit nicht sehen durfte, verliebt sich in genau jene Frau, mit der er bereits verheiratet ist. Nicht Chanel No. 5, sondern Trèfle incarnat heißt der unwiderstehliche Duft, den René nicht vergessen kann. Auf der Suche nach dem kleinen Glück sind derweil auch die Bohèmiens Armand und Juliette, deren Liebesgeschichte viel zum zarten Pariser Flair beiträgt. Geschichte und Schauplatz dieser Operette muten wie eine Fortsetzung der Lustigen Witwe an. Mit viel Tempo und Witz schuf Franz Lehár mit seinem Graf von Luxemburg abermals ein höchst erfolgreiches Werk, das rauschende Festszenen, gefühlvolle Walzermelodien und flotte Tänze vereint, etwa mit „Bist du’s, lachendes Glück?“ „Mädel klein, Mädel fein“, „Sie geht links, er geht rechts“ oder „Polkatänzer, Polkatänzer“.

 

 


DIE FRAU IN SCHWARZ - Theaterzelt

Wird zu einem späteren Zeitpunkt wieder gespielt!

 

Gespenstertheater von Stephen Mallatratt
Grusel und Nervenkitzel!

 

Als junger Anwalt reist Arthur Kipps in eine gottverlassene Gegend Englands, wo er den Nachlass einer verstorbenen Klientin ordnen soll. Die wortkarge Dorfgemeinschaft meidet ihn, und am verwaisten Haus der Toten begegnet ihm eine rätselhafte Frau in Schwarz. Neugierig versucht er, ihr Geheimnis zu ergründen, bis er merkt, dass die Geister, die er rief, entsetzliche Kräfte auf sein Leben entfalten...

Jahre später erzählt Kipps diese Geschichte in einem leeren Theater einem Fremden, einem Schauspieler, den er angeheuert hat, um Sprechunterricht zu nehmen. Schon bald vermischen sich Gegenwart und Vergangenheit, Realität und Fantasie. Zusammen mit Kipps erleben der junge Schauspieler und das Publikum seine dramatische Geschichte erneut und beginnen bald, wie er, an ihrem Verstand zu zweifeln. Die Toten werden lebendig und bald ist die geheimnisvolle Frau in Schwarz nicht mehr nur eine anheimelnd gruselige Geschichte, sondern schaurige Realität. Stephen Mallatratts Bearbeitung des gleichnamigen Gruselromans von Susan Hill ist seit 1987 ununterbrochen im Londoner West End zu sehen und dort damit, nach Agatha Christies Die Mausefalle, das Stück mit der längsten Laufzeit überhaupt.

 



MITTEN INS HERZ:

Wird zu einem späteren Zeitpunkt wieder gespielt!

 



 

DER BRANDNER KASPAR KEHRT ZURÜCK - Theaterzelt

 

Wird zu einem späteren Zeitpunkt wieder gespielt!

 

Im Himmel kann es auch fad sein!

Die Geschichte vom Brandner Kaspar ist wohlbekannt und war Jahre lang auch am Landestheater Niederbayern ein Hit beim Publikum. Der Brandner Kaspar will noch nicht sterben. Deshalb betrügt er den Tod beim Schafkopfen, indem er ihn mit Kirschgeist betrunken macht. Und kommt am Ende doch in den Himmel. Wahrscheinlich haben sich nicht wenige Zuschauer gefragt, wie es dem Brandner wohl im Paradies taugt und ob er sich unter all den himmlischen Heerscharen nicht langweilt. Diese Frage hat sich auch Autor, Schauspieler und Regisseur Wolfgang Maria Bauer gestellt und nun mit seinem neuen Stück beantwortet. „An ganzn Tag immer nur Paradies - des hält koaner aus." Der Brandner Kaspar schaut eines Nachts wieder einmal durch das himmlische Fernrohr auf Bayern hinab. Er sieht seine Heimat, seine Urenkel, seine Enkelin Marei und deren Mann Flori. Dabei erfährt er plötzlich von einem geplanten Diebstahl. Der Kaspar ist verzweifelt: Er muss das verhindern, er muss zur Erde zurück, sofort! Die einzige Chance dazu aber ist der Boandlkramer und dessen schwarzer Karren. Zu zweit machen sie sich auf den Weg, das drohende Unglück zu verhindern. Leider läuft nicht alles nach Plan, sondern ganz anders… Und den beiden gelingt vor allem eines - im Himmel wie auf Erden das Durcheinander zu vergrößern...

 


 

ANTIGONE - Theaterzelt

Wird zu einem späteren Zeitpunkt wieder gespielt!

 

Tragödie von Sophokles
... nichts ist ungeheurer als der Mensch!

Antigone will ihren im Kampf um Theben gefallenen Bruder Polyneikes bestatten. Allerdings hat König Kreon ein Bestattungsverbot für ihn ausgesprochen, da Polyneikes Theben unrechtmäßig angegriffen hatte. Antigone will sich diesem Verbot widersetzen und ihrem Bruder die letzte Ehre erweisen. Ein Wächter verrät sie an den König, der sie zum Tode durch Einmauern verurteilt. Auch der Einsatz Haimons, Kreons einzigem Sohn, für seine Braut Antigone kann daran nichts ändern. Verzweifelt stürzt er zu ihr, um mit ihr zusammen zu sterben. Erst als der blinde Seher Teiresias ein furchtbares Unheil, das über die ganze Stadt kommen werde, prophezeit, will Kreon alles rückgängig machen. Die bereits eingemauerte Antigone soll eilends aus ihrem Grab befreit werden...

Mit archaischer Kraft erzählt Antigone das Dilemma zwischen der göttlichen Pflicht der Bruderbestattung und dem öffentlichen Interesse, die Vergeltung für Polyneikes‘ Angriff auf die Heimatstadt durchzusetzen. Beides sind gleichberechtigte Ansprüche, die sich in den Figuren von Antigone und Kreon widerspiegeln. Antigone ist neben König Ödipus die bekannteste und bis heute meistgespielte Tragödie des Sophokles (496 – 406 v.Chr.), die um 442 v.Chr. in Athen uraufgeführt wurde. In ihr offenbart sich abermals Sophokles‘ Überzeugung, dass die Achtung vor dem Göttergebot höher steht als menschliche Gesetze. So wird Kreon, der sich dem göttlichen Bestattungsgebot widersetzt, am Ende des Werkes in eine schmerzvolle Familientragödie gestürzt.

 


 

DER ROSENKAVALIER - Theaterzelt

Wird zu einem späteren Zeitpunkt wieder gespielt!

 

Komödie für Musik von Hugo von Hofmannsthal & Richard Strauss

 

Die Zeit, die ist ein sonderbar’ Ding!

Wir werden alle immer älter. Frauen trifft das Alter meist noch etwas härter als Männer. Mit den ersten Falten wächst auch die Angst, in der Liebe bald das Feld räumen zu müssen, um jüngeren Konkurrentinnen Platz zu machen. Das befürchtet auch die Feldmarschallin, die eine heiße Affäre mit dem blutjungen Grafen Octavian angefangen hat und von diesem abgöttisch geliebt wird. Doch – wie lange noch? Gerade haben sie eine stürmische Liebesnacht verbracht, da stört auch schon der Vetter Ochs von Lerchenau die traute Zweisamkeit des heimlichen Paares, der wie ein Elefant im Porzellanladen in ihr Schlafgemach einfällt. Baron Ochs, der zwar einiges von seinem Vermögen, doch wenig von seinem Selbstbewusstsein eingebüßt hat, verkündet seine bevorstehende Hochzeit mit der jungen Sophie von Faninal. Die Heiratspläne halten ihn jedoch nicht davon ab, dem Zimmermädchen Mariandl nachzustellen, das in Wirklichkeit niemand anderes als der verkleidete Octavian ist, der sich zeitgleich als Rosenkavalier in Sophie verliebt.

Der Rosenkavalier (1911) ist eine melancholische Komödie, die als beliebteste deutschsprachige Oper des 20. Jahrhunderts gilt. Die altwienerische Kunstsprache Hugo von Hofmannsthals im Zusammenspiel mit der sinnlichen Musik von Richard Strauss lässt die feine Gesellschaft im barocken Wien Maria Theresias noch einmal lebendig werden. Das Publikum darf sich auf die international gefeierte Sopranistin Juliane Banse in der Rolle der Marschallin freuen.