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GANKINO CIRCUS

Samstag, 20. Januar 2018, 20 Uhr, im Salzstadel

 

„Die Letzten ihrer Art“ - Konzertkabarett

Wir befinden uns im Jahre 2017 n. Chr. Ganz Deutschland ist in der Hand von biederen Pop-Sternchen und einfallslosen Comedians … Ganz Deutschland? Nein! Ein von unbeugsamen Westmittelfranken bevölkertes Dorf namens Dietenhofen hört nicht auf, dem kulturellen Konformismus Widerstand zu leisten.

So stellt sich „Gankino Circus“ dem Publikum vor. Die vier Mittelfranken sind virtuose Musiker, begnadete Geschichtenerzähler und kauzige Charakterköpfe. Seit 2007 spielen die Schulfreunde zusammen, in ihrem aktuellen Programm „Die Letzten ihrer Art“ fackeln sie ein Feuerwerk ab, das Seinesgleichen sucht. Rasante Melodien, schräger Humor und charmanter Unfug sind die zentralen Zutaten ihres Konzertkabaretts – ein Genre, das die vier Teufelskerle ganz nebenbei erfunden und zur kultverdächtigen Kunstform erhoben haben. Und das mittlerweile auch international bekannt ist. Denn neben ihren Auftritten in Deutschland vertraten „Gankino Circus“ unter anderem 2015 die deutsche Musikkultur auf der EXPO Mailand.

Freuen Sie sich auf einen außergewöhnlichen Konzertkabarettabend – extravagant, originell, wunderlich!

„Verrückt das alles. Herrlich verrückt.“ Münchner Merkur
„Kein Zweifel: Die vier beherrschen ihre Instrumente auch und gerade in den aberwitzig schnellen Konzertnummern.“ Oberbayerisches Volksblatt
„Allein das Zuschauen macht großen Spaß, weil diese vier Barden alle Brücken hinter sich abbrechen, wenn sie einmal losgelegt haben.“ Starnberger Merkur

 


KLANGSPUREN UND KLANGSKULPTUREN

Beginn So, 21.01.18 17:00 - Ende So, 21.01.18 19:00
Skulpturenmuseum im Hofberg

 

Konzert mit
Mathias Huth, Klavier
Andreas Schablas, Klarinette (Soloklarinettist im Bayerischen Staatsorchester)
Yves Savary, Violoncello (1. Solocellist im Bayerischen Staatsorchester)

Zwei große Werke für die seltene Besetzung Klarinette, Violoncello und Klavier stehen im Mittelpunkt dieses Abends: Ludwig van Beethovens sogenanntes „Gassenhauertrio“ Opus 11 und Johannes Brahms spätes, melancholisches Trio Opus 114.

Beide Komponisten nutzen die ungewöhnliche Zusammenstellung der Instrumente zur Erschließung bis dahin unerhörter Klangräume von geradezu dreidimensionaler Plastizität.

Ergänzend dazu erklingen Claude Debussys Sonate für Violoncello und Klavier, ein Werk delikatester Linearität und Francis Poulencs heiter-luzide Klarinettensonate.

 


I-BÄND – “Glaub ned ois” - Ergoldinger Bürgersaal

So, 21.01.2018 18:00 Uhr - Einlass 17.15

 

Mit der „i-Bänd“ hat sich Stefan Wählt, bekannt als „i“ und Gehirn des legendären Duos „da Bertl und i“, sowie Teil von „Petzenhauser & Wählt“, seinen Traum verwirklicht, auch musikalisch die Bühnen zu erobern. Schon beim Kabarett fanden seine Songs großen Anklang bei den Fans und so war es an der Zeit für eine eigene Band und einen ganzen Sack voll brandneuer Musik

In seiner gewohnten, schnabelgewachsenen niederbayerischen Mundart, hat Stefan Wählt Lieder getextet, die sich um alles drehen, was den Alltag füllt. Vier ausgewählte Musiker verstärken, komplettieren und perfektionieren den Sound, der typisch klingt und sich dennoch deutlich vom Kabarett abhebt. Dort wo Rock auf Folkmusik trifft und sich Stromgitarren mit Alpeninstrumenten messen während ein vielstimmiges Musiker-Ensemble auch gesanglich seine Vielseitigkeit beweist, dort findet man den Braunauer Milo Popovic an der Gitarre, Arnold Toth aus Deggendorf an den Tasten, Charly Müller aus Rossbach am selbst gebauten Bass und Stefan Schneider aus Unterdietfurt am Schlagzeug. Und am Mikrofon steht Sänger und Gitarrist Stefan Wählt mit seinen lyrischen bis übermütigen Texten und seinen witzigen und zum Teil biografischen Moderationen. Alles in Allem dürfen sich Freunde vielseitiger Musik und Liedermacherkunst ebenso auf einen unterhaltsamen Abend freuen wie die Fans von „da Bertl und i“, wenn sie kein Kabarettprogramm erwarten.

 


KÖNIG KOENIG UNTER ANDEREM

Beginn So, 28.01.18 17:00 - Ende So, 28.01.18 19:00
Skulpturenmuseum im Hofberg

 

Lesung von Hans Krieger

Das Werk Fritz Koenigs hat immer wieder auch Dichter inspiriert. Wiederholt hat der Lyriker Hans Krieger in seinen Versen der skulpturalen Kraft, der zeichnerischen
Sensibilität oder dem Formwillen Koenigs
nachgespürt.

Er liest aus seinem 2017 erschienenen Gedichtband ‚Namenlos‘ und aus weiteren Bänden, darunter die sieben dem Bildhauer gewidmeten Gedichte.

 


MAN WIRD JA EINMAL NUR GEBOREN - Theaterzelt

Wird zu einem späteren Zeitpunkt wieder gespielt!

 

 Albert Lortzing ist der ungekrönte König der deutschen Spieloper. 1801 in Berlin geboren, agierte er als Schauspieler, Sänger, Komponist, Librettist und Dirigent in ganz Deutschland. Lange sah man in ihm den harmlosen Komponisten des Biedermeier, erst in jüngster Zeit schärfte sich das Bild eines höchst politischen Menschen, der in der Restaurationsepoche geschickt die Zensur zu umgehen verstand. Lortzing wird von Freunden und Kollegen als sympathischer und demokratisch gesinnter Zeitgenosse beschrieben, als liebender Ehemann, stolzer Vater und echter „Workaholic“. Das Schicksal eines Komponisten war kein Leichtes, da es im damaligen Opernbetrieb so etwas wie Tantiemen-Zahlungen noch nicht gab. Lortzing arbeitete von früh bis spät, trieb Raubbau an Geist und Körper, und hatte doch oft nicht genug Geld, um seine vielköpfige Familie zu ernähren. Verschuldet und entkräftet starb er 1851 in Berlin.

Da seine Opern heutzutage viel zu selten auf den Spielplänen der deutschsprachigen Theater stehen, gibt es in dieser Saison einen Streifzug durch Lortzings berühmteste Werke: Die Spielopern Zar und Zimmermann, Der Wildschütz und Der Waffenschmied, das romantische Märchen Undine und die Freiheitsoper Regina. In diesem „Pasticcio“ erklingen nicht nur die schönsten Melodien der Opern, sondern soll auch die spannende Lebensgeschichte des Albert Lortzing vergegenwärtigt werden.

 


 

DER BRANDNER KASPAR KEHRT ZURÜCK - Theaterzelt

 

Wird zu einem späteren Zeitpunkt wieder gespielt!

 

Im Himmel kann es auch fad sein!

Die Geschichte vom Brandner Kaspar ist wohlbekannt und war Jahre lang auch am Landestheater Niederbayern ein Hit beim Publikum. Der Brandner Kaspar will noch nicht sterben. Deshalb betrügt er den Tod beim Schafkopfen, indem er ihn mit Kirschgeist betrunken macht. Und kommt am Ende doch in den Himmel. Wahrscheinlich haben sich nicht wenige Zuschauer gefragt, wie es dem Brandner wohl im Paradies taugt und ob er sich unter all den himmlischen Heerscharen nicht langweilt. Diese Frage hat sich auch Autor, Schauspieler und Regisseur Wolfgang Maria Bauer gestellt und nun mit seinem neuen Stück beantwortet. „An ganzn Tag immer nur Paradies - des hält koaner aus." Der Brandner Kaspar schaut eines Nachts wieder einmal durch das himmlische Fernrohr auf Bayern hinab. Er sieht seine Heimat, seine Urenkel, seine Enkelin Marei und deren Mann Flori. Dabei erfährt er plötzlich von einem geplanten Diebstahl. Der Kaspar ist verzweifelt: Er muss das verhindern, er muss zur Erde zurück, sofort! Die einzige Chance dazu aber ist der Boandlkramer und dessen schwarzer Karren. Zu zweit machen sie sich auf den Weg, das drohende Unglück zu verhindern. Leider läuft nicht alles nach Plan, sondern ganz anders… Und den beiden gelingt vor allem eines - im Himmel wie auf Erden das Durcheinander zu vergrößern...

 


 

ANTIGONE - Theaterzelt

Beginn So, 14.01.18 16:00 - Ende So, 14.01.18 18:30 Uhr

 

Tragödie von Sophokles
... nichts ist ungeheurer als der Mensch!

Antigone will ihren im Kampf um Theben gefallenen Bruder Polyneikes bestatten. Allerdings hat König Kreon ein Bestattungsverbot für ihn ausgesprochen, da Polyneikes Theben unrechtmäßig angegriffen hatte. Antigone will sich diesem Verbot widersetzen und ihrem Bruder die letzte Ehre erweisen. Ein Wächter verrät sie an den König, der sie zum Tode durch Einmauern verurteilt. Auch der Einsatz Haimons, Kreons einzigem Sohn, für seine Braut Antigone kann daran nichts ändern. Verzweifelt stürzt er zu ihr, um mit ihr zusammen zu sterben. Erst als der blinde Seher Teiresias ein furchtbares Unheil, das über die ganze Stadt kommen werde, prophezeit, will Kreon alles rückgängig machen. Die bereits eingemauerte Antigone soll eilends aus ihrem Grab befreit werden...

Mit archaischer Kraft erzählt Antigone das Dilemma zwischen der göttlichen Pflicht der Bruderbestattung und dem öffentlichen Interesse, die Vergeltung für Polyneikes‘ Angriff auf die Heimatstadt durchzusetzen. Beides sind gleichberechtigte Ansprüche, die sich in den Figuren von Antigone und Kreon widerspiegeln. Antigone ist neben König Ödipus die bekannteste und bis heute meistgespielte Tragödie des Sophokles (496 – 406 v.Chr.), die um 442 v.Chr. in Athen uraufgeführt wurde. In ihr offenbart sich abermals Sophokles‘ Überzeugung, dass die Achtung vor dem Göttergebot höher steht als menschliche Gesetze. So wird Kreon, der sich dem göttlichen Bestattungsgebot widersetzt, am Ende des Werkes in eine schmerzvolle Familientragödie gestürzt.

 


 

DER ROSENKAVALIER - Theaterzelt

Wird zu einem späteren Zeitpunkt wieder gespielt!

 

Komödie für Musik von Hugo von Hofmannsthal & Richard Strauss

 

Die Zeit, die ist ein sonderbar’ Ding!

Wir werden alle immer älter. Frauen trifft das Alter meist noch etwas härter als Männer. Mit den ersten Falten wächst auch die Angst, in der Liebe bald das Feld räumen zu müssen, um jüngeren Konkurrentinnen Platz zu machen. Das befürchtet auch die Feldmarschallin, die eine heiße Affäre mit dem blutjungen Grafen Octavian angefangen hat und von diesem abgöttisch geliebt wird. Doch – wie lange noch? Gerade haben sie eine stürmische Liebesnacht verbracht, da stört auch schon der Vetter Ochs von Lerchenau die traute Zweisamkeit des heimlichen Paares, der wie ein Elefant im Porzellanladen in ihr Schlafgemach einfällt. Baron Ochs, der zwar einiges von seinem Vermögen, doch wenig von seinem Selbstbewusstsein eingebüßt hat, verkündet seine bevorstehende Hochzeit mit der jungen Sophie von Faninal. Die Heiratspläne halten ihn jedoch nicht davon ab, dem Zimmermädchen Mariandl nachzustellen, das in Wirklichkeit niemand anderes als der verkleidete Octavian ist, der sich zeitgleich als Rosenkavalier in Sophie verliebt.

Der Rosenkavalier (1911) ist eine melancholische Komödie, die als beliebteste deutschsprachige Oper des 20. Jahrhunderts gilt. Die altwienerische Kunstsprache Hugo von Hofmannsthals im Zusammenspiel mit der sinnlichen Musik von Richard Strauss lässt die feine Gesellschaft im barocken Wien Maria Theresias noch einmal lebendig werden. Das Publikum darf sich auf die international gefeierte Sopranistin Juliane Banse in der Rolle der Marschallin freuen.

 


 

 

SEBASTIAN REICH & AMANDA - Glückskeks

Sonntag, 21.01.2018 | 20:00 Uhr | Sparkassenarena

 

„Ein Glückskeks ist ein knuspriges Süßgebäck, in dessen Innerem sich ein Papierstreifen mit einem Sinnspruch oder auch einer Zukunftsdeutung befindet“. So sagt es Wikipedia. Im neuen Tour-Programm „GLÜCKSKEKS“ von Sebastian Reich & Amanda steckt allerdings noch viel mehr drin.
Amanda hat ein großes Ziel: Glücklich machen, glücklich sein. Ob Sebastian ihr dabei eine große Hilfe ist, stellst sie einmal mehr in Frage. Was ist Amandas größter Glücksbringer? Kann auch ein einziger Keks schon glücklich machen? Wer wird der glücklichste Mensch am Abend werden? Fragen über Fragen!
Neben Amanda gibt es einige neue Figuren auf der Bühne, jede Menge Glücksmomente und auch musikalische Highlights. Spontane Interaktionen werden die Lachmuskeln strapazieren und jedes Tour-Gastspiel zu einem individuellen Erlebnis machen.
Eines werden die Zuschauer an diesem Abend allemal sein: Glücklich!Ob es Sebastian am Ende auch ist, das wird wohl alleine Amanda entscheiden. Auch das bereits dritte Solo-Programm des Würzburger Duos ist wieder für alle Altersklassen geeignet, vom kleinen Amanda-Fan bis hin zum großen Comedy-Liebhaber.

 


DIE WELT AUF DEM MONDE, Theaterzelt

Wird zu einem späteren Zeitpunkt wieder gespielt! 

Ein kleiner Schritt für einen Menschen,
aber ein großer Sprung für die Menschheit!

Auswandern – dorthin, wo die Welt noch in Ordnung ist – wer hat nicht schon einmal mit diesem Gedanken gespielt? Doch, wohin genau soll die Reise gehen? Für Signor Buonafede ist die Antwort klar: auf den Mond! Nach dem Tod seiner Frau ist Buonafede einsam und verbittert: Seinen Töchtern Flaminia und Clarice verweigert er stur die Heirat mit ihren Herzensmännern Ecclitico und Ernesto. Nur die Welt auf dem Mond scheint für ihn noch voller Verheißungen zu sein. Diese geheime Sehnsucht will sich der Hobbyastrologe Ecclitico zunutze machen, um der Heirat mit seiner Geliebten näher zu kommen. Er lässt Buonafede erst durch ein Fernrohr einen Blick auf den Mond werfen und entführt ihn dann kurzerhand dorthin, unterstützt von dem Dienerpaar Cecco und Lisetta. Buonafede ist von der vorgegaukelten Mondlandschaft begeistert! Als der Schwindel allerdings auffliegt, kennt seine Wut keine Grenzen…
Fast 200 Jahre vor der ersten Mondlandung tat Joseph Haydn diesen großen Schritt für die Menschheit auf der Opernbühne. Mithilfe der Vorstellungskraft lässt sich schließlich jeder Himmelskörper erobern! Die 1777 auf Schloss Esterházy uraufgeführte Welt auf dem Monde ist ein typischer Buffa-Spaß: Insgesamt sieben Charaktere (hohe und niedere Paare, kauzige und listige Personen) verspinnen sich in Liebschaften und Intrigen. Die derbe Komik der Commedia dell’arte trifft dabei auf mitreißende Musik der Frühklassik.