Aktuelle Angebote

 

 


 

 

DER VETTER AUS DINGSDA - Theaterzelt

Beginn Sa, 13.10.18 19:30 - Ende Sa, 13.10.18 22:00

 

Operette von Eduard Künneke

 

Küss mich und alles ist gut!

 

Schon seit sieben Jahren wartet Julia de Weert auf einem Schloss in der niederländischen Provinz auf die Rückkehr Roderichs, dem sie vor seiner Abreise nach „Dingsda" alias Batavia Liebe geschworen hat. Trotzdem sie seither nichts mehr von ihm vernommen hat, zweifelt sie nicht an seiner Liebe. Doch Onkel Josse und Tante Wimpel haben ganz andere Pläne mit ihrem Ziehkind: Sie wollen, dass Julia ihren Neffen August Kuhbrot heiratet, damit das Geld in der Familie bleibt. Da tauchen plötzlich zwei Fremde auf, die sich beide als Roderich ausgeben...

Eduard Künneke spielt in seiner Erfolgsoperette Der Vetter aus Dingsda (1921) mit den zeitgenössischen Musikstilen, vor allem mit amerikanischen Tanzrhythmen der gerade beginnenden „Roaring Twenties": In „Kindchen, du musst nicht so schrecklich viel denken" ist es der Tango, in „Sieben Jahre lebt ich in Batavia" der Foxtrott. Doch gibt es in dieser Roderich-und-Julia-Geschichte natürlich auch Walzer („Ganz unverhofft kommt oft das Glück") und volksliedhafte Arien („Strahlender Mond", „Ich bin nur ein armer Wandergesell").

Die Uraufführung dieser Verwechslungs-Komödie fiel in die Blütezeit der Berliner Operette. Für den Wortwitz, mit dem charmant das Spießbürgertum des 20. Jahrhunderts karikiert wird, sorgten die Textdichter Hermann Haller und Rideamus.

 

 

 

 

 


 

 

ANDREAS REBERS "Amen" - Kabarett

 

Donnerstag, 11. Oktober 2018; 20:00, Alte Kaserne

 

Nach „Predigt erledigt" und „Rebers muss man mögen", bildet „Amen" nun den vorläufigen Abschluss der Trilogie des Glaubens. „Amen" ist das Extrakt aus langjähriger Gemeindearbeit, aktuellen Studien und friedlicher Ökumene von München über Wien bis Bagdad, wo Reverend Rebers schon vor durchgeladenen Kalaschnikows Akkordeon gespielt hat.
Das wird er natürlich auch in diesem Programm tun, also Akkordeon spielen, aber mit ohne Kalaschnikows.
Rebers ist ein streitbarer Geist, der sich mit erhellender Schwarzmalerei und heiligem Zorn gegen religiöse Dogmen, Doofheit und politische Manipulation zur Wehr setzt und die Dinge benennt, die eigentlich niemand hören will. Da kommt es abseits moralischer Selbstzufriedenheit und Besserwisserei auch schon mal zu Missverständnissen. Aber dieser Mann sagt sich: „Bevor ich überhört werde - werde ich lieber falsch verstanden!"
In den letzten Jahren hat sich nämlich viel verändert. An den Peripherien westlicher Demokratien brennt die Welt und über das Wolkenkuckucksheim des Establishments, ist mit aller Macht die
Wirklichkeit herein gebrochen. Jetzt stellt sich natürlich die Lieblingsfrage der Deutschen:
WER IST SCHULD??
Und das in einer Zeit, in der wir vor Lügenpresse, Hass und Angst gar nicht mehr ein und aus wissen. Einige befürchten sogar schon ein viertes Reich. Aber davor steht Reverend Rebers und sein ultimativer Gottesdienst. Dazu gibt es tanzbare Kapitalismus Kritik mit Frau Flüchtling, Frau Hammer und Gästen aus längst vergangenen Zeiten.
Und so wird es sein wie immer. Im Kabarett der radikalen Mitte erkennt man immer etwas wieder, das meiste aber wird uns überraschen. Und so sagte neulich ein Zuschauer aus Boblowitz:
„Bei Rebers lacht man gut".
AMEN

 

 

 


 

 

EMBRYO - Rochuskapelle

 

Beginn Sa, 13.10.18 20:00 - Ende Sa, 13.10.18 22:00

 

 

Herbstkonzerte: Quellen der Weltmusik

Embryo - die Mutter der Weltmusik

Seit 1969 ist die Band Embryo aktiv. Sie spielte schon mit Größen wie Trilok Gurtu, Fela Kuti und vielen mehr, wobei sie es durch ihre ausgedehnten musikalischen Reisen verstand, eine eigene Form von globalisierter Groove- und Improvisations-Musik zu entwickeln, ohne in den populären „Ethno-Touch“ zu verfallen.

Marja, Tochter des Anfang 2018 verstorbenen Bandgründers Christian Burchard, ist mit der Band aufgewachsen und übernahm 2016 die musikalische Leitung. Um sie herum scharen sich junge talentierte Musiker, um den ewigen Fluss aus der Quelle Embryo weiter fließen zu lassen. Alte und neue Kompositionen verschmelzen zu einem einzigartigen Klangerlebnis, in dem außer- und innereuropäische Melodien und Rhythmen ebenso wie Jazz und psychedelischer Rock zu hören sind.

In der Rochuskapelle werden sie mit dem syrischen Meistervirtuosen Abathar Kmash an der Oud auftreten.

 

 

 

 

 


ARSEN UND SPITZENHÄUBCHEN - Theaterzelt

 

Beginn So, 14.10.18 16:00 - Ende Sa, 14.10.18 19:00

 

Boulevardkomödie von Joseph Kesselring

 

Wo hat das Gelbfieber dieses Mal zugeschlagen?
In der Fenstertruhe.
Interessant. Da war’s noch nie.

 

Abby und Martha Brewster leben zusammen mit ihrem Neffen Teddy in einer alten Villa in New York. Während
Teddy denkt, er wäre Theodore Roosevelt, gehen die beiden Damen der „Berufung“ nach, alte und unglückliche
Herren mittels einer Mixtur aus Holunderwein und Arsen ins Jenseits zu befördern. Diese werden dann im Keller
beigesetzt, der für Teddy den Panama-Kanal darstellt, dener gerade aushebt.

Leider taucht auch Jonathan, Teddys ungeliebter Bruder, gemeinsam mit Dr. Einstein bei den Brewsters auf.
Sie haben eine Leiche im Schlepptau, die irgendwie verschwinden muss. Nach Entdeckung des Panama-Kanals
im Keller sehen sie darin den idealen Ort dafür - für Abby und Martha ein Ding der Unmöglichkeit, stört doch der
Fremdling die Totenruhe ihrer eigenen Herren. Teddys und Jonathans Bruder Mortimer versucht, das Chaos in Ordnung zu bringen, wäre da nicht der Besuch der Polizei, die gerade dann kommt, wenn man sie gar nicht gebrauchen kann.

 

 

 

 

 

 


 

 

THE BLUES BROTHERS -Theaterzelt

 

 

 

Beginn Fr, 19.10.18 19:30 - Ende Fr, 19.10.18 22:00
Beginn Sa, 20.10.18 19:30 - Ende Sa, 20.10.18 22:00
Beginn So, 21.10.18 16:00 - Ende So, 21.10.18 18:30

 

Die Kultshow endlich auch in Niederbayern!

Das Waisenhaus, in dem Jake und Elwood Blues einst aufwuchsen, soll wegen Steuerschulden geschlossen werden. Die Brüder empfinden es als ihre göttliche Mission, das Geld für seine Rettung aufzutreiben. Im Auftrag des Herrn machen sie sich auf den Weg, ihre alte Band für ein großes Benefizkonzert wieder zusammenzubringen. Doch kaum haben die Vorbereitungen begonnen, gehen auch schon die Schwierigkeiten los: Die Polizei ist den Brüdern auf den Fersen und Jake und Elwood rasen mit Vollgas von einer Katastrophe in die nächste...
1980 gelang der Band “The Blues Brothers” um die beiden Schauspieler Dan Ayckroyd und John Belushi mit dem gleichnamigen Film von John Landis der internationale Durchbruch. Die Band ist mittlerweile fast vergessen, doch der Kult um den Film ist immer noch ungebrochen. Coole Sprüche und heiße Rhythmen, Klassefrauen und tolle Autos – ein Musical-Ereignis der Extraklasse!

 

 


 

 

DER FLIEGENDE HOLLÄNDER - Theaterzelt

Wird zu einem späteren Zeitpunkt wieder gespielt!

 

Da kann der Tenor noch so traumwandlerisch schön seine Vorstellung vom gemeinsamen Eheglück besingen, bei Senta stößt er damit leider auf taube Ohren. Die träumt nämlich nicht vom Hausfrauendasein mit dem grundsoliden Erik, sondern fühlt sich magisch angezogen von einem rätselhaften Mann, den sie schon lange zu kennen glaubt: dem fliegenden Holländer. Der Legende nach ist der fliegende Holländer mit dem Fluch belegt, ein rastloses Leben auf den Weltmeeren zu fristen. Nur alle sieben Jahre erhält er die Möglichkeit, an Land zu gehen und durch eine Frau, die ihm Treue bis in den Tod schwört, erlöst zu werden. Die Chancen, ein solches Weib zu finden, stehen denkbar schlecht. Doch eine schicksalhafte Fügung scheint den bleichen Seemann und das junge Mädchen zu verbinden. Auf einer stürmischen Seefahrt nach London kam Richard Wagner die Idee zu einer neuen Oper. Nach Heinrich Heines Version vom Fliegenden Holländer schrieb Wagner seine erste romantische Oper, in der er den für ihn zentralen Erlösungsgedanken aufgreift. In Paris begonnen, wurde sie 1843 in Dresden uraufgeführt.